Wir begrüßen Sie auf der Internetseite der Trakehner Interessensgemeinschaft Österreich, der Plattform für Züchter, Reiter und Freunde des Trakehner Pferdes in Österreich
Bei unserer Weihnachtsfeier im Gasthof Böhm in Ybbs/Persenbeug wurden die erfolgreichen Talente-Team-Reiterinnen und „top of trakehners“ ausgezeichnet. Sie erhielten wahlweise hochwertige Softshell-Jacken oder Parade-Abschwitzdecken der Firma EquiThek in Baden. Hier möchten wir uns für die Zusammenarbeit und Unterstützung einmal mehr herzlich bedanken!
Wir wünschen allen Reitsportlern und ihren Trakehner Pferden weiterhin viel Erfolg!
Alle Infos zu unserem Sportförderprogramm finden Sie hier!
Der Trakehner Siegerhengst 2015 wird sein neues Zuhause in den USA haben. Perpignan Noir, welcher in Ausbildung, Management und zum Verkauf bei Hof Kasselmann war, wurde nun erfolgreich, durch diesen in Kooperation mit Black Star Sport Horses, an Frau Micah Leigh Blatt, in Dallas/Texas, verkauft.
Micahs langjährige Trainerin Jessica Blackmon-White freut sich gemeinsam mit der neuen Besitzerin dieses Ausnahmepferd weiter managen zu dürfen. Perpignan Noir wird seiner neuen Besitzerin in Zukunft als Lehrpferd dienen und unter Jessica im Turniersport eingesetzt werden.
Trakehner for Life freut sich sehr, dass der ehemalige Trakehner Siegerhengst in besonders gute Hände gekommen ist und bedankt sich bei der Familie Kasselmann für die hervorragende Ausbildung, Förderung, immer gute Haltung und Pflege und insgesamt großartige Zusammenarbeit. Die züchterischen Vermarktungsrechte des TG verbleiben exklusiv bei Trakehner For Life und es steht den Züchtern somit weiterhin in gewohnter Weise zur Verfügung.
Ein neuer Wind wehte am vergangenen Wochenende in Neumünster – und das lag nicht nur an den tiefwinterlichen Temperaturen im Norden. Unter dem neuen Zuchtleiter Neel-Heinrich Schoof körte die Kommission einen äußerst bunten Reigen an Junghengsten. Nicht nur farblich, sondern auch betreffend ihrer Pedigrees waren die künftigen Vatertiere durchaus vielseitig. Ein erfreuliches Statement des Verbandes und eine klare Ansage an die Züchter, sich auch mal „etwas zu trauen“ und vielleicht doch die „Outcross-Anpaarung“ zu wagen …
Der dunkelbraune Siegerhengst Kap Verde v. Helium x Ivernel war zwar abstammungsmäßig dem Dressurlager zuzurechnen, zeigte sich aber auch in der Freispringgasse patent und setzte sich nach dem Freilaufen klar an die Spitze. Er wurde bei der Auktion um 350.000 Euro an Familie Meggle zugeschlagen und wechselt somit wie auch der Vorjahressieger Kaiser’s Erbe in den Zuchtbezirk Bayern/Österreich.
Aus österreichischer Sicht wurde gleich mehrfach gejubelt, als es hieß: „Der Hengst ist gekört.“ So freute sich Gertraud Zechner, die gemeinsam mit Züchter Ruger Westphal den Hengstmarkt verfolgte, über die Körung eines Sohnes ihres Pagur ox. Die Katalognummer 1, Ataman (Pagur ox x Troupier x) wusste sich über alle drei Tage hervorragend zu präsentieren. Auch in der Sprunggasse lieferte der Hengst, der auch als bester Halbbluthengst herausgestellt wurde, eine ansehnliche Vorstellung ab. Er wird künftig seine Box im Stall von Vielseitigkeitsprofi Andreas Ostholt beziehen.
Heidi Wahlen aus Wien ist die Züchterin der Katalognummer 4, Wie Gold. Der Sohn des All Inclusive aus einer Halbblutstute von Cadeau wurde gekört und wurde ins Rheinland zugeschlagen. Aussteller des Dunkelfuchses war die Besitzergemeinschaft Bunte und Derlin. Die Freude bei Verkündung des Körergebnisses war allen Beteiligten anzusehen.
Dominik Hartl aus Oberösterreich stellte einen Junghengst des einstigen Siegerhengstes Perpignan Noir aus. Perpignan Noir wurde seinerzeit von Karl Ochsner und Dominik Hartl (Trakehner for Life) erworben. Monsieur Perpignan aus der Zucht des Hauses Vester wurde von Hartl als Fohlen entdeckt. Der Junghengst aus einer Mutter von Impetus stand nicht zum Verkauf und wird weiter von Trakehner for Life gefördert.
Bei der Reitpferde-Auktion am Freitag wurde der sprunggewaltige Fuchs Libelas von Viskis x Araratas nach Österreich ins Burgenland zugeschlagen und soll seine Sportkarriere weiter fortsetzen.
Eine besondere Offerte war Sonnenröschen aus der Zucht von Conny Hörtlackner. Die gangstarke Fuchsstute verzauberte Jens Düren, er sicherte sich die Banderas-Tochter aus einer Mutter von Lowelas für seinen Trakehnerhof Elsenroth.
Auch der Millennium-Sohn Henry Higgins (M. v. Münchhausen), für den es nicht ganz zum positiven Körurteil reichte, wurde in österreichischen Besitz verkauft. Er wird nach einer verdienten Pause auf seine Karriere als Reitpferd vorbereitet werden.
Am Freitagabend wurde außerdem im Rahmen der Galaschau Österreichs frisch gebackener Staatsmeisterin Lea Siegl die Goldene Ehrennadel des Trakehner Verbandes verliehen für ihre Erfolge mit Lebenstraum und Sternenzauberin (Besitzer: Karl Ochsner).
Wir gratulieren allen Züchtern und Ausstellern und wünschen den neuen Besitzern viel Erfolg und Glück mit ihren tollen Trakehner Pferden!
Auch heuer veranstaltete die Trakehner IG für Vielseitigkeitsreiter aller Klassen, aber auch solche, die es noch werden wollen, einen Lehrgang mit dem mehrfachen Staatsmeister und Olympia-Teilnehmer Harald Siegl.
Insgesamt nahmen 20 Reiter mit ihren Pferden am Kurs teil, darunter 8 Trakehner Pferde. Das Feedback war durchwegs positiv und die Trainingsfortschritte bereits am zweiten Tag bei vielen Paaren beachtlich.
Angesichts der positiven Rückmeldungen haben wir daher beschlossen, kommendes Jahr bereits im April – vor dem Auftakt der Vielseitigkeitssaison – erneut einen Lehrgang mit Harald Siegl anzubieten. Genauere Informationen hierzu folgen!
Wir möchten dazu besonders Reiterinnen und Reiter mit Trakehner Pferden im Alter zwischen 4 und 7 Jahren einladen, denn dieser Lehrgang soll auch als Sichtungstermin für die Perspektivenlehrgänge des Trakehner Verbandes dienen. Auch Verkaufspferde können hier vorgestellt werden.
Abschließend möchten wir uns bei Harald Siegl für den tollen Kurs sowie beim Team der Reitanlage Neuteufel in Ried am Riederberg recht herzlich bedanken! Wir haben uns sehr wohl und willkommen gefühlt.
Da war sportlich einiges los am vergangenen Wochenende. Die Dressureiter trafen sich beim CDN-B* Gut Ranzenbach, für die Buschreiter war das Turnier in Ried am Riederberg zumindest in Österreich das Saisonfinale. Und auf beiden Turnieren glänzten die Trakehner mit tollen Erfolgen. Aber der Reihe nach:
CCI*** CCI** CCN-A Ried am Riederberg:
Das Team rund um Bernhard Neunteufel und Conny Zach ist bekannt für top organisierte Turniere und diesmal haben sie sich wieder einmal selbst übertroffen. Bei top Bedingungen wurden nationale und internationale Vielseitigkeitsprüfungen ausgetragen, außerdem wurde in der 3*-Prüfung der Staatsmeister ermittelt.
Hier konnte sich Lea Siegl mit dem im Besitz von Karl Ochsner stehenden Lebenstraum (Abendtanz x Heops) ihren ersten Staatsmeistertitel sichern. Lediglich zwei Abwürfe im Springen verhinderten den Sieg in der Prüfung, der an Charlotte Whitaker (Deutschland) ging. Es ist das fünfte Mal in der Geschichte der Österreichischen Staatsmeisterschaft, dass der Titel an ein Mitglied der Familie Siegl geht. Vor Lea hatte sich ihr Vater Harald bereits viermal die Meisterschärpe geholt: 2006, 2007, 2008 und 2013.
Lebenstraum und Lea Siegl auf dem Weg zum Staatsmeister-Titel
Foto: Michael Graf – MIKEs FotoGRAFie
Aber auch in den nationalen Bewerben konnten die Trakehner mehrfach überzeugen. Die mütterlichen Halbschwestern High Destiny (Sixtus x Heops) und Highlight (Solar x Heops, B: Eva Müller) konnten jeweils den Sieg in den Klassen V105 und V90 nach Hause bringen. High Destiny ging unter dem Sattel von Daniel Dunst, Highlight unter Stefan Schiemer an den Start. In der V105 platzierte sich Lea Siegl mit Nothing Else Matters 2 (2017, v. Icare D’Olympe AA, B: Charly Vandroemme) auf dem dritten Rang, Anna Bischof konnte mit ihrer Stute Cannstadt (2015, v. Schenkendorf) ein Qualifikationsergebnis erreiten.
In der V100 (2. Abteilung) konnte sich Talenteteam-Mitglied Barbara Rehschützer mit Aramis BR (Sixtus x Van Deyk) nur 0,6 Punkte hinter dem Sieger Harald Ambros den zweiten Platz sichern. Für die Oberösterreicherin geht damit eine erfolgreiche Saison zu Ende.Talenteteam-Reiter Tobias Ames erritt in der V90 (2. Abteilung) mit Fürstenkult (Kaiserkult x Friedensfürst) mit einer schönen Nullrunde im Gelände den 7. Platz. Der zweite Platz in dieser Abteilung ging übrigens an die aus Deutschland angereiste Leonie Bartölke mit ihrem Trakehner Wallach Herbstfeuer (Laurel x Tanzpartner). Anna Bischof war mit ihrem Nachwuchspferd Paul (2019, v. Schralling) am Start und erreichte ein Qualifikationsergebnis.
CDN-B* Gut Ranzenbach
Als inoffizielle Trakehner Turniere sind die Dressurprüfungen auf Gut Ranzenbach immer gut frequentiert, zumal das Trakehnergestüt auch allen Trakehnerpferden bei den Boxengebühren eine Bonus sponsert.
In so gut wie allen Prüfungen konnten sich Trakehner Pferde platzieren, viele davon aus der Zucht von Familie Mayer. Ein besonderer Hingucker war der Donauklang-Sohn Don Dinero JW, unter seiner Reiterin Janina Weichhart aus Wien konnte er zweimal die L-Dressur für sich entscheiden, 1x sogar mit einer Wertnote von 8,0. Michaela Deltl aus dem Burgenland konnte sich mit der Helium-Tochter Hypnotic Infinity die Punkte für die Lizenz RD3 erreiten, dazu auch eine Platzierung in der Klasse LP.
Als besonderen Programmpunkt wurden am Sonntag Musikküren und Pas de Deux in den Klassen A-M ausgetragen. Nicht nur die kreativen Kostüme, auch die Musikauswahl und die selbst zusammengestellten Aufgaben fanden reges Interesse beim Publikum.
Anschließend hieß es: Taschentücher bereithalten! Viktoria Steiner, Mitglied der „Top of trakehners“, verabschiedete mit einer letzten Musikkür auf St.-Georg-Niveau ihren Sportpartner Chardonne.
Sichtlich ergriffen ging Viktoria anschließend mit ihrem treuen Partner im Viereck, unter Standing Ovations der Zuseher, auf seine große Ehrenrunde.
Der 2004 geborene Halbblüter Chardonne v. Stravinsky xx a.d. Courage II v. Tolstoi aus der Zucht des Gestüts Schwaighof Ulrich Zeising in Nordendorf/Bayern, begann seine Laufbahn als gekörter Hengst 2006 in Neumünster.
Erst im Sommer 2018 konnte ihn Viktoria erwerben und erritt gleich im September mit ihm die Dressurlizenz. Im Januar 2019 begannen die beiden ihre Turnierkarriere und holten in A- und L- Dressuren auf Anhieb Siege und Platzierungen. Bis zum Juli hatten sie alle Punkte für die RD2 gesammelt und starteten 2020 bereits in den Klassen LM und LP.
2021 unternahmen sie zusammen einige Abstecher in die Welt des Springsports, die Passion blieb aber die Dressur. Im darauffolgenden Jahr erhielt Viktoria die höchste Lizenz und damit war der Weg frei in die Klasse S. Auch hier brachten sie Siege und Platzierungen mit nach Hause.
Schöner kann man eine Geschichte eigentlich gar nicht schreiben und jeder Anwesende sah, wie dankbar Viktoria ihrem geliebten Chardonne für diese unvergesslichen Erlebnisse und diesen unglaublichen Werdegang ist!
Wir wünschen noch viele wunderschöne, gesunde und liebevoll umsorgte Jahre auf der Weide, Chardonne!
Nach diesem erflogreichen Wochenende bleibt nur noch eines zu sagen: Die Trakehner IG Österreich gratuliert allen Reiterinnen und Reitern mit ihren Trakehner Pferden zu den hervorragenden Ergebnissen und wünscht weiterhin viel Erfolg!
Text: Michaela Braune und Henrietta Göttinger Fotos: Michael Graf und Henrietta Göttinger
Liebe Züchter, Reiter und Freunde des Trakehner Pferdes in Österreich,
mit großer Freude darf ich Ihnen mitteilen, dass ich, nach langen und gut vorbereiteten Aktivitäten, vom zuständigen Bundesministerium nunmehr den positiven Bescheid für die „alternative Kennzeichnungsmethode“ d.h. den „Schenkelbrand“ für unsere Trakehner Rasse zugestellt bekommen habe.
Ein hervorragender Erfolg und wertvoller Beitrag zum Erhalt des Trakehner Kulturgutes, worauf wir stolz sein können! Wir werden diese ehrenvolle Aufgabe stets mit Respekt bewahren!
Am 10. September fand in der Pferdewelt Mailham in Rotthalmünster die Zentrale Stuteneintragung des Zuchtbezirks Bayern/Österreich statt. Die Siegerstute kam einmal mehr aus dem Züchterstall von Andreas Wezel. Mit 58 Punkten, sicherte sich die Fuchsstutte LEONORE v. Kattenau/Herzensdieb den Titel, Reservesiegerin der Dreijährigen wurde die in österreichischem Besitz (Johann Geiersperger, St. Michael) stehende INSOMNIA v. Helium/Montafon.
Generell war Österreich wieder einmal stark vertreten, ein Zuchtprodukt aus Österreich sicherte sich den Reservesieg bei den Vierjährigen und Älteren. KOMTESSA v. Lowelas/Mephisto aus der Zucht und dem Besitz von Petra Magerl musste sich nur der zweiten Schimmelstute im Lot, KRONPERLE v. Zauberreigen/Gribaldi geschlagen geben.
Der Titel der „Besten Halbblutstute“ ging an NAHLA REDITA v. Schwarzgold/Monsun xx (Z. HLG Schwaiganger, B. Dr. E Pigisch). Zur „Besten Springstute“ kürte das Richtergremium die von Peter Frank gezogene SANTA FEE von Donauklang, die sowohl in Manier als auch Vermögen jeweils ein 9,0 er“flog“.
Tags zuvor hatten sich zwölf Stuten zur Leistungsprüfung gestellt. Die Siegerstute Eroika, eine Bayrische Warmblutstute v. Rotgold x Clinton I erhielt die Gesamt WN 8,26 und beim Freispringen 8,77. Die Siegerin der dreijährigen Stuten Valeen Valborne v. Singolo/Hancock erhielt die Gesamt WN 8,39 und erhielt auch bei Sabrina Pauker als Fremdreiterin eine 9,0.
Auch heuer veranstaltet die Trakehner IG für Vielseitigkeitsreiter aller Klassen, aber auch solche, die es noch werden wollen, einen Lehrgang mit dem mehrfachen Staatsmeister und Olympia-Teilnehmer Harald Siegl. Als Trainer begleitete er zudem seine Tochter Lea Siegl zu den Olympischen Spielen in Tokio sowie mehrere österreichische Nachwuchsreiter bei EM-Einsätzen.
Der Lehrgang ist für alle Reiter und Pferderassen offen, Mitglieder der Trakehner IG sowie Reiter von Trakehner Pferden werden allerdings bei der Anmeldung vorgereiht!
Wann: 7. und 8. Oktober 2023
Bitte bei der Anmeldung angeben, ob ein oder zwei Tage geritten werden und wenn nur einer, welcher Tag. Auch eine ungefähre Angabe des Ausbildungsstandes von Pferd und Reiter für die Einteilung der Gruppen wird erbeten. Die Mindestteilnehmeranzahl beträgt 12.
Ab acht teilnehmenden Trakehner Pferden besteht die Möglichkeit einer Sichtung durch den Trakehner Verband (Jungpferde, Verkaufspferde, etc.) für weitere Förderungen und Vermarktung!
Wo: Reitstall Neunteufel-Meierhof, Ried am Riederberg
Kurskosten: 55€ pro Tag und Pferd
Die Anlagenbenützung beträgt pro Pferd: 25€ Tagesgebühr. Mitglieder der Trakehner IG erhalten eine Förderung, ab 15 Teilnehmern 10 Euro, ab 18 Teilnehmern 15 Euro pro Trakehner Pferd.
Gastboxen verfügbar, Kosten 20€ pro Nacht.
Anmeldung bitte bei Michaela Braune unter michaela.braune@gmx.at bzw. 0664/2322109 (gerne auch per WhatsApp) Rudolf Meindl unter 0676/3198610
Bei der diesjährigen österreichischen Fohlenmusterungsreise der Trakehner, die vom 13. bis 15.8.2023 stattfand, konnten wieder eine sehr große Anzahl der Fohlen in Prämienqualität in Augenschein genommen werden.
Erfreulicherweise wurde die komplette Reise von unserem neuen Zuchtleiter, Neel-Heinrich Schoof begleitet. In der Kommission vertreten waren außerdem der Zuchtbezirksvorsitzende Dr. Friedrich Nüssel, der ehemalige Vorsitzende Dr. Lutz Schubert, Dr. August Leitl, Sophia Malter sowie Helmut Mayer.
Zum Auftakt lud das Gestüt Treiber der Familie Hörtlackner in Franking ein, mit fünfzehn vorgestellten Fohlen auch der größte Bewertungsplatz der heurigen Reise. Den zahlreichen Gästen wurden auf der liebevoll vorbereiteten Anlage ausgesprochen qualitätsvolle Fohlen, in sportlicher Aufmachung, bewegungsstark und nobel präsentiert!
Gleich zu Beginn gab es ein erstes Highlight zu bewundern. Familie Weiß zeigte eine gelungene Tochter des Zauberdeyk aus der bewährten Salome von All Inclusive. Typvoll, mit Höhepunkten in Trab und Galopp, immer bergauf, tanzte sie sich in die Herzen der Zuseher.
Es folgte die ungemein noble Rappstute Mon Coeur von Herakles aus der Merci Mille Coe von Lafayette, die an der Hand ihres Züchters und Besitzers Andreas Schlager zur Eintragung vorgestellt wurde. Mit drei hervorragenden Grundgangarten ausgestattet, elastisch mit der gewünschten Mechanik, im Schritt durch den Körper schreitend mit viel Übertritt, wusste sie außerdem mit tollen Points im Körper zu begeistern. Bei Fuß führte sie ihr erstes Fohlen, eine Stute von Finckenstein, die ebenfalls in der Bewegung mit Elastizität und Eleganz, sowie mit ihrem Charme gefallen konnte.
Das zweite Fohlen des Zauberdeyk, diesmal aus der Petit Fleur von Sanssouci, stellte Dr. Helga Lampert vor. Dieses überaus sportliche, mit großen Partien ausgestattete Stute zeigte sich elastisch, in kraftvoller Bewegungsdynamik, wobei auch der Schritt ausgesprochen positiv auffiel.
Familie Pramendorfer präsentierte eine bezaubernde Tochter des Karim Doré, an der Seite ihrer Mutter, der Schöne Schwalbe von Connery. Mit viel weiblichem Adel, korrektem Fundament, konnte es in den hervorragenden Grundgangarten ebenfalls absolut überzeugen.
Kwahu war mit einem beeindruckenden Sohn aus der Amira von Hibiskus vertreten. Gezogen und im Besitz von Barbara Prommersberger, zeigte er sich immer im Takt, bergauf, locker und dynamisch, mit aktiver Hinterhand.
Aus der Zucht von Ing. Rudolf Meindl konnte ein Hengstfohlen des Shagya-231, aus der Original Blue von Latimer gefallen! Das auffallend typvolle Fohlen, großlinig aufgemacht, setzte sich mit seiner vorzüglichen Galoppade, ausgestattet mit Balance und Mechanik, sowie seinem hervorragenden, durch den Körper fließenden Schritt, effektvoll in Szene.
Die ganz besonders sympathische und harmonische Tochter des Halcon, aus der Sachsenzauber von Fiepes Winged xx, geboren im Gestüt Allertal und ausgestellt von der ZG Loewenkind, konnte mit Typ und Elastizität begeistern.
Das zweite Fohlen aus der Zucht und dem Besitz von Andreas Schlager, war der typbrillante Sohn des Kind of Magic aus der Gräfin Annabel von Tambour, in großem Rahmen mit drei auffallend guten Grundgangarten.
Als Halbblutfohlen der besten Sorte konnte, in bestechender Sportlichkeit, ein Sohn des Innenminister xx aus der Verheissung von Helium, aus der Zucht und dem Besitz von Dr. Paul Wimmer, mit Athletik und Kraft souverän überzeugen.
Die durch hohen Adel geprägte Tochter des Cornut aus der Lebenslust von Schenkendorf, aus der Zucht und dem Besitz von Hans-Ernst Wezel, eroberte als absolutes Gleichgewichtspferd, stets locker, mit Mechanik und Takt die Bühne.
Mit erlesener Springgenetik versehen, trat der Sohn des Arizonas aus der Corben von Balisto, gezogen und in Besitz des Gestüts Treiber, auch in allen drei Grundgangarten kraftvoll, mit großer Übersetzung, eindrucksvoll auf.
Als bildschöne Prinzessin entzückte eine Tochter des Banderas aus der Schlobitten von San Silviano, ebenfalls im Gestüt Treiber beheimatet, mit vorbildlicher Taktsicherheit und ganz viel Elastizität, in leichtfüßiger Bewegungseleganz.
Eine Stute von Schralling aus der Sternstunde von Editorial, ein weiteres Fohlen aus dem Gestüt Treiber, bestach als strahlende, elastische Tänzerin, ausgestattet mit absolut korrektem Fundament.
In besonderer Machart faszinierte überlegen ein Sohn des Rheinglanz aus der Sportfreude von Lowelas, aus der Zucht und dem Besitz des Gestüts Treiber. Mit herrlichem Körperfluß in allen drei überragenden Grundgangarten versehen, zelebrierte er seinen Auftritt mit dynamischer Mechanik. Er wurde von der Kommission als Hengstanwärter herausgestellt.
Im Anschluss wurde die jährliche Generalversammlung der Trakehner IG Österreich abgehalten. Herr Helmut Mayer referierte über das vergangene Trakehner Jahr aus österreichischer Sicht und erläuterte den Anwesenden die Fakten und Zahlen des zurückliegenden Geschäftsjahres der IG.
Am folgenden Vormittag war die Kommission bei Familie Gasser zu Gast, wo drei gestütseigene Fohlen gemustert werden konnten.
Den Beginn machte ein Stutfohlen von Ferrari Forever aus der Lofota von Freudenfest. Besonders gut entwickelt, mit viel Typ, zeigte es sich bewegungsstark bei bester Mechanik.
Es folgte ein Sohn des Greenwich Park aus der Pempa von Sir Sansibar. In großem Rahmen wusste er ebenfalls in den kraftvoll vorgetragenen Grundgangarten zu gefallen.
Den Abschluss machte ein weiteres Stutfohlen von Greenwich Park, diesmal aus der Hedwig von Scaglietti, die mit Charme und Adel, dabei aber ebenso in der Bewegung mit großer Übersetztung, leichtfüßig und immer bergauf, begeistern konnte.
Der Nachmittags war geprägt von der bewährten Gastfreundschaft der Familie Binder. Auch hier konnten den zahlreichen Zusehern hervorragende Trakehner Pferde präsentiert werden.
Gleich zu Beginn setzte sich ein absolutes Spitzenfohlen eindrucksvoll in Szene. Vorgestellt von seinem Züchter und Besitzer Josef Schrattner, faszinierte dieser ungemein sportliche Sohn des Perfekt, aus der Toya von Impetus, mit imposantem Bewegungspotential!
Das folgende Stutfohlen, ebenfalls mit hochinteressantem Pedigree versehen, stammt von L’Elu de Dun aus der Issekhook’s Spellbound von Best Before Midnight, aus der Zucht und dem Besitz von Sandra Bleimuth. Charmant, mit Power und Athletik wusste es auch in der Bewegung bestens zu gefallen.
Aus dem Hause Binder stellte sich anschließen ein Sohn des gestütseigenen Hengstes High Quality aus der Tatjana von Manhattan vor. Bei deutlich männlichem Auftreten, zeigte er sich beeindruckend kraftvoll, mit viel Bewegungsenergie.
Seine zweijährige Vollschwester präsentierte sich danach bestens entwickelt mit viel Adel, in betontem Bergauf, versehen mit einer energisch arbeitenden Hinterhand.
Ein Highlight des Tages war der folgende Auftritt des gekörten High Quality von Saint Cyr. In strahlender Präsenz zeigte er unter dem Sattel, reiterlich weiter gefördert, sein beeindruckendes Bewegungspotential bei allerbester Rittigkeit!
Der dritte Tag dieser Bewertungsreise begann auf dem Gut Ranzenbach der Familie Mayer.
Ein ganz besonderes Stutfohlen des Banderas aus der Leichtes Spiel von Easy Game machte den Auftakt, aus der Zucht und dem Besitz von Mag. Thomas Müller. Ungemein bewegungsstark, mit viel Takt, Elastizität und Mechanik zeigte es sich immer bergauf, in beispielhafter Selbsthaltung.
Das zweite Fohlen dieses Bewertungsplatzes stammt vom gestütseigenen Hengst Goldwert aus der Una Cortesia Reale von Manhattan, gezogen und im Besitz der Familie Mayer. Es präsentierte sich chic und gut bemuskelt, mit leichtfüßig vorgetragenen Bewegungen.
Die beiden zweijährigen Junghengste der Familie Mayer wurden im Anschluss der Kommission vorgestellt. Der als Fohlen auf der Auktion in Neumünster ersteigerte Unchain my heart von Kwahu aus der Unforgettable von Prince Patmos, bestach bestens entwickelt, mit viel männlichem Charme und elastischem, kraftvollem Bewegungsablauf. Der großlinige Fuchshengst Tutto il desiderio reale von Un Courino reale aus der Tonja von Angard setzte sich mit seinen großen Körperpartien auch in der Bewegung überzeugend in Szene.
Neu in der Trakehner Familie begrüßen durfte die Kommission danach Frau Dr. Marianne Stopar, die ihr erstes Trakehner Fohlen von Karim Doré aus der Chocolat von Axis vorstellte. Die charmante Stute konnte auch gleich als absolut gelungener Einstand mit bestens vorgetragenen Bewegungen ungemein gefallen.
Den Abschluss dieser Trakehner Reise bildete die Vorstellung der russischen Trakehner mit seltener Springgenetik von Frau Mag. Elke Spannagel. Ein Hengstfohlen von Profit aus der Orlena von Eagle Pass und ein Hengstfohlen von Donaumonarch aus der Argenta von Granit zeigten sich besonders typvoll und sportlich.
Wir gratulieren allen Züchtern und Besitzern dieser ungemein interessanten Fohlen ganz herzlich, wünschen alles Gute für die Aufzucht und freuen uns auf ein Wiedersehen in den nächsten Jahren auf den großen Bühnen der Kör- und Eintragungsplätze sowie natürlich am sportlichen Parkett!